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Zwischen zwei Sternen | Rezension

19. Februar 2018,1 Comment

„Ich mag Geschichte, weil sie eine Möglichkeit ist, die Leute zu verstehen. Zu verstehen, wieso wir so sind, wie wir sind.“

Zwischen Zwei Sternen

Wayfarer II

Becky Chambers

Übersetzt von: Karin Will

Verlag: Fischer Verlage

Seiten: 464 | Ausgabe: 2018

ISBN: 9783596035694

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Die Autorin:

Becky Chambers kommt aus Kalifornien und ist die Tochter einer Astrobiologin und eines Luft- & Raumfahrttechnikers. Sie hatte zahlreiche Jobs und lebte ist Schottland und Island, bevor sie ihr erstes Buch „Der lange Weg zu einem einem kleinen, zornigen Planeten“ (OT: „The long way to a small angry planet“) veröffentlichte.

Die Story

Hier geht es zur Rezension von Band Eins
Für die KI Lovelace beginnt ein ganz neues Leben, als sie in einem Bodykit, statt in einem Raumschiff aufwacht. Es ist ein Leben voller Einschränkungen, in einem Körper der nicht zu ihr gehört und in einer Stadt, in der alles zu viel und gleichzeitig viel zu wenig ist. Doch zum Glück sind Pepper und Blue an ihrer Seite, um sie aufzufangen. wenn sie fällt.

Meine Meinung:

Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr ich die Bücher von Becky Chambers liebe.
Sie vibrieren vor lauter Kreativität, Leidenschaft und Sternenstaub. Bereits in der Rezension zum ersten Buch habe ich mich ausführlich darüber ausgelassen, wie mich dieses kunterbunte Universum, das Chambers erschaffen hat, berührt. Wie glücklich es mich macht, dass diese Bücher mehr sind als unterhaltsam. Sie sind eine Hommage an die Vielfalt, an die Komplexität des Lebens und des Liebens. Ich kann mich hier nur wiederholen, denn der zweite Teil steht dem ersten in diesem Punkt in nichts nach.
Allerdings muss ich sagen, dass mir „Der lange Weg zu einem kleine zornigen Planeten“ noch ein wenig besser gefallen hat. Es sind beides absolut fantastische Bücher, aber der erste Band hatte einfach diese wundervolle Crew, mehr Aandriskliebe und v.a. mehr Action. Wenn ich mal meine euphorische Liebe für diese Bücher beiseite schiebe und ehrlich bin, passiert in „Zwischen zwei Sternen“ eigentlich nicht viel. In jedem anderen Buch hätte mich das vermutlich zu Tode gelangweilt, aber Chambers schafft es, dass mir das überhaupt nichts ausmacht. Die alltäglichen Entdeckungen werden zu Abenteuern, die persönliche Entwicklung zu eigenständigen Handlungssträngen.
Trotz der fehlenden Spannung bin ich durch das Buch geflogen und war immer mitten drin, egal ob bei den Rückblicken auf Peppers Vergangenheit oder der neuen Welt der KI.
Es ist ein Buch über Freundschaft genauso wie über Diskriminierung. Von Ungerechtigkeit, genauso wie über Hoffnung. Von Abschlüssen wie Neuanfängen.
Ich kann die Buchreihe wirklich nur jedem empfehlen, der vielfältige Bücher zu schätzen weiß oder einfach einen schönen Einstieg in das SciFi Genre möchte.

Chambers begeistert mal wieder mit diesem vielfältigen Universum voller Hoffnung und Komplexität

Anmerkung: Dieses Buch war ein Rezensionsexemplar des FISCHER Tor Verlags. Vielen Dank! :)

5 Stars

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