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Kreative Freunde – oder wie man einen Wunsch erfüllt

10. Januar 2017,0 Comments

Sobald man einen Blog mit ein wenig Reichweite hat, kann es vorkommen, dass Freunde (oder vielmehr: Bekannte von Facebook mit denen man eigentlich seit Monaten nicht gesprochen hat) sich bei einem melden: Hey, ich habe hier dieses und jene Projekt, willst du das nicht auf deinem Blog promoten?  Das ist immer dann besonders amüsant, wenn das Produkt, die Dienstleistung oder was auch immer es ist, so absolut gar nicht auf den Blog passt. Es ist ungefähr so als würde ich als Bücher- und Kolumnenblog plötzlich einen Blogpost über die neueste Kuhmelkmaschine auf dem Markt machen. Nicht nur, dass mir so etwas niemand abkaufen würden (selbst wenn ich mich privat dafür interessieren würde) und es meine Leserschaft auch thematisch nicht interessiert, ich würde mich auch selbst nicht wohl damit fühlen. Deshalb blocke ich so etwas immer sofort ab.

Etwas anderes ist es jedoch, wenn man Bekannte hat, die etwas Großartiges auf die Beine stellen, bei dem einem der Mund offen stehen bleibt. Das sind die Leute, die dich nicht bitten, irgendwas zu promoten. Das sind die Leute, die ihr Ding machen und die du deshalb so bewunderst, dass du ihre Taten in die Welt hinausschreien möchtest. Das sind die Leute, die du nicht einmal kennen müsstest, um ihnen ein Plakat zu malen oder ihnen diesen Blogpost zu widmen.

Von Autoren, Filmemachern und Träumern

Wie alles, was Marie Grasshoff macht, zum Beispiel. Sie ist die Autorin von Kernstaub und auch wenn ihr Buch einschüchternd ist und ich gestehen muss, dass ich es noch nicht gelesen habe (aber es ist auf meiner Kindle App!), ist es doch beeindruckend. Nicht nur diese riesige Fantasie-Welt, die sie geschaffen hat. Auch ihre Arbeit als Coverdesignerin. Ihr Mut, Neues zu probieren. Ihre wahnsinnige Stärke, wenn ihr Kopf ihr sagte, dass sie versagt hat (was absolut nicht stimmt, liebe Marie) oder die Verkaufszahlen niedriger waren als sie gehofft hatte und sie einfach immer und immer weiter gemacht hat. Und nicht zuletzt natürlich noch ihre Vision, die Bücher in eine TV-Serie zu verwandeln, die sie einfach mal selbstständig (!) umsetzt. Ich kann mich gar nicht tief genug verbeugen vor dieser Frau, zu der ich von ganzem Herzen aufsehe.

Oder Laura Kneidl, ebenfalls Autorin, die ich 2016 persönlich kennen lernen durfte und die nicht nur unglaublich sympathisch ist, sondern auch eine unfassbare Kreativität in sich birgt. Ich habe mit ihr viel übers Schreiben gesprochen und bin so gespannt auf ihre kommenden Projekte, weil ich einfach an sie und ihre Arbeit glaube. Leider darf ich nicht viel darüber reden, aber ihr neuestes Buch, das ganz bald erscheint, kann ich euch schon einmal empfehlen: Water & Air.

Oder Jennifer Jäger, deren Arbeit ich schon lange bewundere. Auch sie ist Autorin, aber die meisten kennen sie vor allem durch die Schreibnacht. Sie hat das Autorenforum fast alleine erschaffen und hilft damit jeden Tag unzähligen jungen Schreiberlingen. Außerdem ist auch sie mittlerweile selbstständig und arbeitet jeden Tag sehr hart für ihre Träume.

Oder mein guter Freund Anton Knoblach der sich in den Jahren unserer Freundschaft stark weiter entwickelt hat und zu jemandem geworden ist, den ich jeden Tag nur bewundern kann. Zusammen mit seiner Crew von unfourseen produzierte er großartige Kurzfilme, jetzt ist er in der Selbstständigkeit nicht nur als Kameramann, sondern v.a. als Color Grader und Producer im Film- und Werbebereich unterwegs und ich bin einfach nur wahnsinnig gespannt, was da als nächstes kommt und was er jetzt wieder lernen wird (an Silvester lernte er gerade wie man den perfekten Kaffee/Kakao mit Milchschaum macht und eventuell hat er damit unseren gesamten Freundeskreis glücklich ins neue Jahr starten lassen).
Eines seiner nächsten Projekt wird dieses hier sein:

Last but not least, der ursprüngliche Anlass für diesen Post: Watch for Wishes. In meinem weiteren Bekanntenkreis finden sich nämlich auch die Jungs und Mädels von Inspired World und FilmCrew. Ich verfolge ihre Arbeit schon lange, war sogar ein winziger Teil einer ihrer Teams für einen Kinofilm und grinse nun mal wieder stolz über das, was sie jetzt wieder vorhaben. Robin – Watch for Wishes. Ein Filmprojekt, das weit mehr ist als Unterhaltung. Es ist eine „Social Impact Campaign“, wie sie es nennen. Es wird ein wunderschöner, qualitativ hochwertiger Film, den wir alle frei auf YouTube sehen können und der eine wichtige Nachricht überbringt, in dem er die Geschichte von Robin, einem krebskranken Jungen, der mit seinem Vater nach Südafrika fliegt um seine letzten Wünsche zu erfüllen. Aber es wird auch eine Spendenaktion.

Es geht darum, seine Träume zu verwirklichen.

Jeder der hier genannten Menschen (und noch so viele andere) zeigen uns, dass es möglich ist. Aber manchmal brauchen eben diese Menschen, oder auch wir, ein bisschen Hilfe dabei.
Stellt euch vor, ihr habt diese großartige Idee für diesen Film, der nicht nur viele Menschen unterhalten, sondern auch vielen Kindern helfen wird, ihren Traum zu leben. Aber ihr braucht noch ein wenig Unterstützung, um es genau so in die Tat umzusetzen, damit alle etwas davon haben und es so awesome werden kann, wie geplant.
In meinem Fall knirsche ich mit den Zähnen, weil ich momentan kein Geld erübrigen kann. Aber ich kann euch hier, auf diesem Blog, sagen, wie wundervoll ich dieses Projekt finde und wie verdammt gerne ich es unterstützen will, weil es einfach fantastisch ist. Nicht, weil ich die Macher dieses Filmes kenne, nein. Es sind entfernte Bekannte für mich, die ich seit Ewigkeiten nicht gesehen habe. Sondern weil ich daran glaube, dass sie – wie ihr auch – ihre Träume erreichen können. Weil ich schon gesehen habe, wie sie Unglaubliches auf die Beine gestellt haben. Weil ich weiß, was sie können und wie wunderbar dieser Film wird. Weil ich daran glaube, dass man mit Kreativität die Welt zu einem besseren Ort machen kann.

 

Indiegogo Kampagne von „Watch for Wishes

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