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Ein ganzes halbes Jahr | Rezension

14. Dezember 2015,1 Comment
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Ein ganzes halbes Jahr

Jojo Moyes

Übersetzt von: Karolina Fell

Verlag: Rowohlt

Seiten: 544 | Ausgabe: 2013

ISBN: 978-3499266720

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Die Autorin:

Jojo Moyes wurde 1969 in London geboren und arbeitete zehn Jahre für die Zeitschrift „The Independent“. Seit 2002 ist sie hauptberuflich Schriftstellerin.

Die Story:

Lu hat keine Perspektiven im Leben und hat auch gar nicht das Bedürfnis, etwas aus ihrem Leben zu machen. Doch dann trifft sie auf Will – ein arroganter, ehemals sehr lebenslustiger Mann, der heute im Rollstuhl sitzt – und muss auf die harte Tour lernen, was es bedeutet, wirklich zu leben.

Meine Meinung:

Das Buch lag eine gefühlte Ewigkeit auf meinem TBR Stapel und nun habe ich es endlich gelesen – beziehungsweise gehört, denn auch dieses Buch habe ich als Hörbuch gehört. Es ist wirklich gut gelesen und lässt einen nicht mehr los – ich kann die Hörbuchfassung in jedem Fall empfehlen.
Da das Buch so bekannt ist, wusste ich leider schon wie es ausgeht und habe es deshalb vermutlich aus einem etwas anderen Blickwinkel gelesen. Ich habe nicht mehr auf die große Wendung gehofft, ich wusste genau, was kommt. Aber das nahm mir nicht die Lese- (beziehungsweise Hör-)freude. Die Geschichte nimmt einen wirklich mit, fesselt einen und die Charaktere werden einem schnell vertraut. Und Patrick macht einen so wütend, dass man ihm gerne ins Gesicht boxen würde. Nur so als Warnung.
Ich fand es nicht so toll und originell, wie es immer beschrieben wird, dennoch konnte ich nachvollziehen, warum dieses Buch alle so in die Höhe loben. Die Thematik ist sehr interessant und gut dargestellt, der Schreibstil ist ruhig und zieht einen sofort in das Buch und die Charaktere sind so gut beschrieben, dass es sich anfühlt, als wären sie hier. Moyes hat also alles richtig gemacht. Dennoch hat es mich nicht komplett von den Socken gehauen, was allerdings auch an meinem Wissen über das Ende liegen kann.
Besagtem Ende stehe ich zweigeteilt gegenüber. Ich verstehe beide Seiten. Ich bevorzuge keine. Es ist vollkommen okay – egal, wie man es betrachtet.
Insgesamt eine schöne Leseerfahrung, eine gute Geschichte mit angenehmen Schreibstil.

Ein schönes Leseerlebnis

Nächstes Buch: Das Gegenteil von Einsamkeit – Marina Keegan

4 Stars

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1 Kommentar

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