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E.J. und das Drachenmal | Rezension

4. Dezember 2015,0 Comments
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E.J. und das Drachenmal

Der Anfang

Anika Oeschger

Verlag: Riverfield

Seiten: 304 | Ausgabe: 2015

ISBN: 978-3-9524463-2-4

Zu kaufen bei Amazon* oder im Buchladen nebenan :)

Die Autorin:

Anika Oeschger wurde 1977 geboren und lebt in Zürich. Sie geht noch zur Schule und spielt Klavier.

Die Story:

Als E.J. sich an einem alten Fossil in den Finger schneidet, ahnt sie noch nicht, was als nächstes passieren wird. Auf einmal bekommt sie ein mysteriöses Mal und hat plötzlich übermenschliche Kräfte. Doch sie schwebt auch in tödlicher Gefahr.

Meine Meinung:

Leider habe ich keine positiven Worte für dieses Buch. Ich weiß, dass hinter jedem Buch ein Autor (in diesem Fall sogar eine junge Debütautorin) und ein Verlag stecken, die an das Buch glauben. Und deshalb tut mir das folgende auch Leid, aber ich will ehrlich sein:
Ursprünglich hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut, es klang wirklich gut. Leider war die Grundidee des Buches – oder auch der Klappentext – tatsächlich das Beste an dem Buch.
Die Hauptprotagonistin ist komplett oberflächlich, denkt permanent an ihr Aussehen und was andere von ihr denken und war mir einfach nur unfassbar unsympathisch. Die Tatsache, dass ihre Eltern wegen ihr entführt werden beunruhigt sie ungefähr 1 Stunde, danach geht sie zur normalen Tagesordnung über und denkt nicht drüber nach, ist sogar glücklicher als vorher. Sie mutiert und sie denkt nur daran, was andere eventuell darüber denken könnten. Permanent legt sie ihr Make-Up neu auf weil das offensichtlich super wichtig ist, wenn die Eltern entführt werden, fiese Leute einen umbringen wollen und man plötzlich magische Fähigkeiten hat. Und natürlich muss sie sich auch neu verlieben. Nachdem sie am Anfang von ihrem Freund verlassen wird, dann einen Tag einen anderen datet, der sie aber gruselig findet und sie dann mit ihrem besten Freund anbandelt. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass sich das Buch nicht entscheiden konnte, ob es nun Fantasy oder ein (schlechter) Liebesroman sein sollte.
Der Schreibstil erinnerte mich sehr stark an meine eigenen ersten Schreibversuche und die waren ziemlich mies. Alles war abgehakt, es gab zu wenig Dialoge und alles schien irgendwie zusammengestückelt.
Außerdem, und das hat mich wohl am allermeisten gestört, gab es so viel Unnötiges. Dreiviertel des Buches hätte man einfach streichen können, das hätte der Geschichte vermutlich sogar geholfen. Denn die eigentliche Haupthandlung kommt sowieso erst gegen Ende in Gang und alles davor ist einfach nur… sinnlos. Vor allem die erste Beziehung und Sam… wozu war das gut zur Hölle? Und so viele Absätze die einfach nur so unnötig waren! Es hat mich richtig aggressiv gemacht. Die Dinge, die wichtig gewesen wären, werden dagegen immer nur kurz angerissen.
Der Show-Down war dann leider auch… unspektakulär. Und ziemlich fix abgehandelt. Das Ende hätte also eventuell sogar Potenzial gehabt, wurde aber auch hier leider nicht entsprechend genutzt. Wirklich schade.

Leider auf allen Ebenen enttäuschend

Anmerkung: Das Buch war ein Rezensionsexemplar des Riverfield Verlags – vielen Dank! :)

Nächstes Buch: Ich bin Malala – Malala Yousafzai

1 Stars

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