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Du neben mir | Rezension

26. November 2015,0 Comments
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Ich bin in der Welt. Und ja, die Welt ist auch in mir.

Du neben mir

und zwischen uns die ganze Welt

Nicola Yoon

Übersetzt von: Simone Wiemken

Verlag: Dressler

Seiten: 336 | Ausgabe: 2015

ISBN: 978-3791525402

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Die Autorin:

Nicola Yoon wurde 1976 geboren und lebt heute mit ihrer Familie in L.A. Ihr Debütroman „Du neben mir“ (Everything Everything) ist bereits jetzt ein weltweiter Erfolg.

Die Story:

Madline ist krank. So krank, dass sie das Haus seit Jahren nicht verlassen darf. Ihre Mutter und eine Vollzeit Krankenschwester kümmern sich 24 Stunden um sie. Denn Madline ist auf fast alles allergisch. Geht sie nach draußen, könnte sie sterben. Doch dann tritt Olly in ihr Leben und plötzlich will sie nur noch ein: Raus.

Meine Meinung:

Was für ein wunderschönes Buch. Ein Buch zum hineinkuscheln und genießen.
Die Aufmachung des Buches ist angenehm und wirklich schön. Viele Zeichnungen erklären mehr als es die Worte je vermocht hätten.
„Du neben mir“ ist eine lockere, flockige Geschichte, die nicht wahnsinnig tiefgründig oder mehrdeutig ist. Wer eine leichte Lektüre braucht, die man schnell durchgelesen hat, ist hier an der richtigen Stelle.
Es war glaube ich (!) mein erstes Jugend(!)buch mit einer dunkelhäutigen Hauptprotagonistin, was ich sehr gut fand. Vor allem weil es kein großes Thema war. So wie es sein sollte.
Madeline, bzw Maddy, ist eine sehr sympathische Person, genau wie Carla und Olly. Letzteren konnte ich mich auch richtig gut vorstellen und mochte ihn auf Anhieb. Allein die Gugelhupf Aktion.
Die Lebensfreude in diesem Buch ist beinahe greifbar. Ollys Wille, positiv zu denken trotz den Problemen, die er zu Hause hat. Maddys Wille, jeden Tag etwas Neues zu lernen und etwas Verrücktes zu tun. Und der Mut, mit dem die beiden sich einfach in ihr Kurzabenteuer stürzen. Der Wille, das Leben zu leben.
Die beiden sind bewundernswert und mitreißend, wenn auch nicht wirklich perfekt ausgearbeitet, was hauptsächlich an der Kürze des Buches lag. Womit wir auch bei meinem einzigen Kritikpunkt wären: Es war zu kurz. Und das sage ich nicht nur, weil ich mich in dem Buch so wohl gefühlt habe und gerne weitergelesen hätte, sondern auch weil das Buch noch Potenzial für mehr gehabt hätte. Ich habe dem Buch zwar fünf Sterne gegeben, merke aber an, dass es noch Luft nach oben gibt. Das Buch ist toll, aber es hätte noch viel besser werden können. V.a. weil das Ende – wie so oft in solchen Büchern – einfach schnell, schnell abgehandelt wurde und irgendwie mitten in der Geschichte endet. Auch habe ich schon nach dem ersten Drittel des Buches gewusst, wie das Buch ausgeht. Was aber nicht schlimm war.

Ein absolutes Wohlfühlbuch

Nächstes Buch: Der Marsianer – Andy Weir

5 Stars

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