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Die Brücke der Gezeiten (3) | Rezension

23. Oktober 2015,1 Comment
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Wenn er ihn einatmete, saugte er damit das Leben der bedauernswerten Frau in sich auf, ihre Erinnerungen, all ihre Liebe und Leidenschaft genauso wie ihre Angst und Verzweiflung.

Die Brücke der Gezeiten

Die scharlachrote Armee

David Hair

Übersetzt von: Michael Pfingstl

Verlag: Penhaligon

Seiten: 512 | Ausgabe: 2015

ISBN: 978-3-7645-3139-3

Zu kaufen bei Amazon* oder im Buchladen nebenan :)

Der Autor:

David Hair wurde in Neuseeland geboren und schreibt bereits seit längerem Bücher, bisher jedoch nur Jugendromane. Die Brücke der Gezeiten ist sein erstes Werk für Erwachsene. Er hat bereits viel von der Welt gesehen und auch in England und Indien gelebt. Mittlerweile ist er wieder in Neuseeland sesshaft geworden und lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Wellington.

Die Story:

Die riesige Brücke der Gezeiten erhebt sich aus dem Meer und Rondelmar macht sich zum dritten Kriegszug bereit. Währenddessen begibt sich Alaron auf die gefährliche Suche nach Cym und der Skytale – doch er ist nicht der einzige, der sie sucht.

Meine Meinung:

(Mit eventuellen Spoilern)

Genau wie die ersten beiden Bände war auch Band drei eher mittelmäßig. Ich hatte gehofft, dass es jetzt – wo sich die Brücke endlich erhebt – richtig losgehen würde, aber irgendwie war dieses Buch sogar noch ereignisloser als die Vorgänger.

Ramita ist mir nach wie vor am sympathischsten, allerdings hat sie auch wirklich wenig Handlung – sie kommt kaum vor und wenn, dann passiert nicht sonderlich viel. Sie ist einfach weiterhin schwanger und hat genau eine größere Szene und das wars dann auch schon wieder. Interessanterweise verläuft ihre Schwangerschaft übrigens trotz Stress und langer Reisen vollkommen problemlos. Ich fand ihre geringe Präsenz richtig schade. Dafür bekam Elena wieder eine größere Rolle, das fand ich gut auch wenn die Selbstbefriedigung Szene am Schluss irgendwie nicht in den Rest der Atmosphäre gepasst hat.

Alaron hat dagegen endlich einmal eine spannende Laufbahn. Bei diesen Büchern rege ich mich ja bereits seit dem ersten Band darüber auf, dass Hair anscheinend nicht viel Kreativität besitzt. Er nimmt Elemente aus unserer Welt (v.a. Kulturen und Religionen) und gibt den Dingen neue Namen, die allerdings unseren Namen dafür sehr ähnlich sind (z.B. Proij statt Porridge) und das macht mich vollkommen wahnsinnig. Leider hat sich das auch in diesem Band nicht geändert, nur eine Wendung bei Alaron ließ in mir die Hoffnung aufkeimen, dass Hair nun doch zu seiner inneren Kreativität gefunden hat.

Ansonsten war es schon spannend, auch wenn es sich stellenweise etwas zog. Leider endet Teil 3 ohne einen Cliffhanger und ich bin mir nicht sicher, ob ich die Reihe fortsetzen werde.

Keine große Entwicklung nach den ersten zwei Bänden

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Anmerkung: Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar des penhaligon Verlags. Vielen Dank :)

Nächstes Buch: Weil ich Will liebe – Colleen Hoover

3 Stars

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