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Weil ich Layken liebe | Rezension

7. August 2015,2 Comments
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Es hat keinen Sinn, irgendetwas zurückhalten zu wollen. Meine Gefühle sind viel zu übermächtig.

Weil ich Layken liebe

Colleen Hoover

Übersetzt von: Katarina Ganslandt

Verlag: dtv

Seiten: 351 | Ausgabe: 2014

ISBN: 978-3423715621

Zu kaufen bei Amazon* oder im Buchladen nebenan :)

 

Die Autorin:

Colleen Hoover ist eine allseits bekannte YA Autorin, die mit ihrem Debüt „Weil ich Layken liebe“ (Originaltitel: Slammed) damals ihren ersten Bestseller landete – seitdem ist jedes ihrer Bücher ein Erfolg. Die lebt mit ihrer Familie in Texas.

Die Story:

Nachdem Laykens Vater unerwartet gestorben ist, zieht sie mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder Kel nach Michigan. Obwohl sie denkt, dass sie es dort hassen wird, lernt sie gleich am ersten Tag Will kennen. Und für drei Tage scheint ihr Leben endlich wieder aufwärts zu gehen, doch dann kommt ihnen das Leben in die Quere.

Meine Meinung:

Das Buch landete damals auf meiner Wunschliste, als ich nach einer Leseprobe unbedingt weiterlesen wollte. Und das war eine gute Idee – denn mir hat das Buch wirklich gut gefallen. :) Klar, es war stellenweise kitschig (deshalb ist es sicher nicht für jeden etwas), aber ich fand es erstaunlich realistisch. So eine Geschichte, wo einen das Leben mit Füßen tritt, kann durchaus auch im richtigen Leben passieren.
Die Charaktere, Layken, Will und ihre Familie waren mir sehr sympathisch. Ich fand zwar, dass Layken manchmal etwas unüberlegt und kindisch, manchmal auch überdramatisch, reagiert hat aber ganz ehrlich: Wir alle sind manchmal so. Vor allem, wenn wir verliebt sind. Ich konnte zu allen eine Bindung aufbauen, sogar zu den 9jährigen Jungs Kel und Caulder und das, obwohl ich sonst mit Kindern in Büchern nie viel anfangen kann.
Der Familienaspekt war toll. Ohne spoilern zu wollen: Ich habe am Ende geweint. Das passiert selten bei Büchern.
Besonders gelungen fand ich den Poetry Slam Aspekt – ich liebe Poetry Slam und habe mich dieses Semester in einem Kurs auch eingehender damit befasst. Witzerweise hielt ich an dem Tag, an dem ich das Buch ausgelesen habe, eine Präsentation zu dem Thema :D . Ich fand die „Szene“ (auch wenn sie nicht also solche dargestellt wurde) recht gelungen präsentiert und auch die Texte waren toll, auch wenn sie natürlich in der Originalsprache noch viel besser gewesen wären. Ein bisschen doof fand ich, dass es auf den Slams immer ein großes Ego Ding war, andere Poeten haben nicht wirklich interessiert. Aber ansonsten wäre es wahrscheinlich auch zu lang geworden.
Ich möchte auf jeden Fall weiterlesen.

Eine tolle und halbwegs realistische Liebesgeschichte

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Anmerkung: Das Buch habe ich letztes Jahr zum Geburtstag von der lieben Cari bekommen, die vor kurzem ein kleines, süßes Backbuch veröffentlicht hat :)

Nächstes Buch: TEO – Lorenza Gentile

4 Stars

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2 Kommentare

  • Antworten sarahsuperwoman 7. August 2015 um 12:56

    Liebste Tassi,
    da bin ich definitiv deiner Meinung! „Weil ich Layken liebe“ hat mich so sehr an meinen Onkel erinnert, der an Krebs verstorben ist und naja.. irgendwie war ich die meiste Zeit doch am heulen xD
    Mir hat das Buch so gut gefallen, dass ich den zweiten Teil eigentlich lesen wollte, doch irgendwie haben mich all die Meinungen und Vorfälle mit dem Verlag dann doch etwas verschreckt. Wäre der Aspekt mit der Mutter nicht gewesen, hätte mir das Buch wohl nicht annähernd so gut gefallen.

    Liebste Grüße
    Sarah ♥

  • Antworten Die Welt ist kein Ozean | Rezension - Tasmetu 26. August 2015 um 8:55

    […] Nächste Rezension: Weil ich Layken liebe – Colleen Hoover […]

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