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Die Farbe zwischen Himmel und Meer | Rezension

8. April 2015,2 Comments
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Sie musste selbst herausfinden, wie viel Wahrheit und wie viel Schmerz sich in Farbe und Licht ausdrücken ließen.

Die Farbe zwischen Himmel und Meer

Francesca Kay

Übersetzt von: Kathrin Razum

Verlag: Dumont

Seiten: 256 | Ausgabe: 2012

ISBN: 978-3-8321-6195-8

Zu kaufen bei Amazon* oder im Buchladen nebenan :)

 

Die Autorin:

Francesca Kay ist viel herumgekommen. Sie wuchs in Südostasien und Indien auf, lebte in Jamaika, den USA und Deutschland und heute in England.

Die Story:

Jennet Mallow malt schon als kleines Kind wahnsinnig gerne, obwohl sie noch gar nicht ahnen kann, was für eine bedeutende Malerin sie eines Tages einmal sein wird. Und was für ein langer Weg bis dahin vor ihr liegt.

Meine Meinung:

Bei diesem Buch haben mich sowohl das absolut wunderschöne Cover als auch der kurze Klappentext getäuscht. Denn leider hat es mir so gar nicht gefallen. Irgendwie konnte ich weder der Geschichte noch dem Schreibstil viel abgewinnen und nach circa der Hälfte des Buches habe ich es tatsächlich abgebrochen. Zum ersten Mal, seit ich diesen Blog habe, habe ich ein Buch abgebrochen. Eigentlich mache ich sowas nicht, aber es ging einfach nicht.
Ich will damit nicht sagen, dass es grottenschlecht war. Ich glaube, wer mit Kunst etwas anfangen kann, vielleicht selbst malt (ich male auch gerne aber es ist nicht mein leidenschaftlichstes Hobby), und wer Romanen mit „fiktiven biographischem Stil“ etwas abgewinnen kann, dem wird dieses Buch sicher Freude bereiten. Aber für mich war es leider so gar nichts. Ich kam nicht in die Geschichte rein, ich hatte nicht den Hauch einer Bindung zur Protagonistin, sie war mir auch viel zu passiv und ich hatte nie das Gefühl, dass sie für irgendetwas eine Leidenschaft und Gefühle hatte. Und bei wörtlicher Rede mitten im Text ohne Anführungszeichen stellen sich bei mir ja sowieso immer die Nackenhaare auf. Das einzig Gute waren manche Beschreibungen über Farben, aber die passten so gar nicht zum Rest der Geschichte.
Ich fand es sehr schade, dass es mir nicht gefallen hat – aber in dem Fall soll das hier auch kein Verriss sein, da ich mir sicher bin, dass es anderen Menschen gut gefallen könnte. Es war nicht mein Geschmack und deshalb habe ich es aus dem Urlaub gar nicht mehr mit nach Hause genommen – es durfte in einen portugiesischen Bücherschrank einziehen und findet hoffentlich bald ein kuscheliges Zuhause bei einem deutschen Touristen :)

Nichts für mich

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PS: Das Buch habe ich von der lieben FrauWolkenweiss geschenkt bekommen wofür ich ihr sehr dankbar bin <3

Nächstes Buch:
danach gelesen: 8 Wochen verrückt – Eva Lohmann
nächste Rezension: Der Sommer, in dem es zu schneien begann

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2 Kommentare

  • Antworten Rosa 8. April 2015 um 11:01

    Interessante Rezension! Nur vom Bild und der Beschreibung her hätte ich das Buch nämlich auch für super gehalten, aber jetzt weiß ich, dass ich es erst mal in Büchereien suchen werde, bevor ich auf die Idee komme, Geld dafür auszugeben… Schade, ich habe immer so große Hoffnungen an Bücher, die am Meer spielen! Aber wörtliche Rede ohne Anführungszeichen – das finde ich auch ganz schrecklich, obwohl es ja leider irgendwie im Trend zu sein scheint, gerade, was „niveauvolle“ Bücher betrifft. ;/

    Liebe Grüße,
    Rosa

    • Antworten Tasmetu 8. April 2015 um 12:24

      Danke für deinen Kommentar :)

      Ja das mit dem „Ohne-Anführungszeichen-Trend-in-„niveauvollen“-Büchern“ ist mir auch schon aufgefallen… wenn jemand die direkte Rede nicht makieren kann, finde ich es allerdings niveauvoll sondern einfach nur furchtbar.
      Wie gesagt, ich vermute, dass es anderen sehr gefallen könnte aber … ja, meins wars halt nicht. :)

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