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Der Name des Windes | Rezension

23. März 2015,4 Comments
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Angst rührt oft von mangelndem Wissen her. Als ich erst einmal erkannt hatte, worin das Problem bestand, war es nur noch ein Problem und kein Grund mehr, sich zu fürchten.

Der Name des Windes

Patrick Rothfuss

Übersetzt von: Jochen Schwarzer

Verlag: Klett Cotta

Seiten: 860 | Ausgabe: 2014

ISBN: 978-3-608-93815-9

Zu kaufen bei Amazon* oder im Buchladen nebenan :)

 

Der Autor:

Patrick Rothfuss wurde 1978 in Wisconsin geboren und unterrichtete dort eine Zeitlang Englisch an einem College. Die Königsmörderchronik ist ein weltweiter Erfolg, obwohl der dritte Band noch auf sich warten lässt. Für den ersten Band „Der Name des Windes“ bekam er mehrere Preise verliehen.

Die Story:

Kvothe ist der bekannteste Magier seiner Zeit, doch er hat sich als Wirt zurückgezogen. Als eines Tages ein Chronist vorbeikommt, beginnt er seine Geschichte zu erzählen.

Meine Meinung:

Es ist schwierig, über das Buch zu sprechen ohne zu spoilern. Denn es ist sehr charakterbasiert und Kvothe erzählt einfach seine Geschichte, die immer wieder auf Entscheidungen und Zufällen aufbaut. Deshalb versuche ich hier nicht zu sehr über die Handlung zu sprechen.
Es war mein erstes Rothfuss Buch und sein Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist ruhig, aber dennoch spannend und seine Gabe Geschichten zu erzählen (die teilweise in der Geschichte der Geschichte spielen) ist absolut faszinierend, ich konnte mich in solchen Momenten nur sehr schwer von den Seiten lösen.
Apropo Seiten: Ich hatte ein bisschen Sorge, dass ich ewig für die 860 Seiten brauchen würde und dass mich genau das nach einiger Zeit stören würde. Doch ich kam erstaunlich schnell durch, nach 1,5 Wochen (im Urlaub – da lese ich deutlich weniger als daheim) war ich durch. Es gab einige Momente, in denen sich 70 Seiten angefühlt haben wie 20. Und das ist ein sehr gutes Zeichen, denn man fliegt einfach nur durch die Seiten und durch die Geschichte.
Die Geschichte an sich fand ich an manchen Stellen ein wenig zu heroisch, ich hatte oft das Gefühl dass er so etwas wie Selbstzweifel nicht kannte. Für ihn gab es wenn dann nur Sturheit und Stolz, manchmal es gab sogar Schwäche, nie aber Zweifel an den eigenen Fähigkeiten. Dabei sind die im ersten Band noch gar nicht so unfassbar außergewöhnlich. Natürlich leistet und erlebt er viel, aber es ist auch gleichzeitig nur die Aufwärm Phase für die nächsten Bände (hoffe ich!) in der es noch halbwegs unaufgeregt zugeht.
Insgesamt fand ich es aber einen sehr guten Auftakt und bin sehr gespannt wie es weitergeht :)

Ruhig aber spannend

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Anmerkung: Das Buch ist ein Rezensionsexemplar vom Klett Cotta Verlag. Vielen Dank! :)

Nächstes Buch: Acht Wochen verrückt – Eva Lohmann

4 Stars

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4 Kommentare

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