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Acht Wochen verrückt | Rezension

27. März 2015,2 Comments
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Mit den Wölkchen meiner Kindheit bilden die Taschentuchberge eine hübsche kleine Landschaft aus aufgefangenen Tränen.

Acht Wochen verrückt

Eva Lohmann

Verlag: Piper Verlag

Seiten: 195 | Ausgabe: 2011

ISBN: 978-3-492-27468-5

Zu kaufen bei Amazon* oder im Buchladen nebenan :)

 

Die Autorin:

Eva Lohmann wurde 1981 geboren und lebt derzeit in Hamburg. „Acht Wochen verrückt“ war ihr Romandebüt.

Die Story:

In Milenas Leben macht es plötlich -klick- und sie kann nicht mehr. Der Arzt diagnostiziert ihr eine Depression und weist sie in eine Klinik ein, in der sie einige Wochen bleiben soll. Dort lernt sie nicht nur neue Menschen sondern auch sich selbst wieder kennen.

Meine Meinung:

Eigentlich ist es einfach nur eine Geschichte einer jungen Frau, die ihre Erfahrungen in einer offenen psychatrischen Klinik beschreibt. Und das ist nicht für jeden etwas, mir hat es aber eigentlich ganz gut gefallen. Ich habe es auf dem Rückflug vom Urlaub gelesen und hatte es in der kurzen Zeit auch sehr schnell durch. Es war weder ein großartiges Sachbuch noch tiefgehend oder wahnsinnig emotional und ergreifend. Aber es ist eine interessante Lektüre, ein kleiner Einblick in die Klinik, einer kleiner Einblick in ihren Kopf und ihr Leben. Viel mehr kann ich dazu gar nicht sagen. Da ich selbst keine solchen Erfahrungen gemacht habe, kann ich nicht beurteilen wie weit es an der Realität ist – obwohl diese vor allem was psychische Krankenheiten und Therapeuten angeht immer sehr subjektiv ist.
Ich fand es jedoch interessant, schön kurz und ich konnte auch mit der Protagonistin mitfühlen, eine emotionale Bindung aufbauen. Und ich fand es gut, dass ihre Depression als eine Krankheit dargestellt wurde die sehr real und ernstzunehmend ist und die auch einen langen „Heilungsprozess“ hat. Und dass „verrückt sein“ eigentlich gar nicht so verrückt ist.
Aber wie gesagt, ich denke dieses Buch wird geteilte Meinungen auslösen, da das Beschriebene nur eine Sichtweise unter vielen ist und die Erfahrungen und Meinungen des Lesers ebenfalls subjektiv sind und diese Sichtweisen müssen nicht zwingend zusammentreffen. Depressionen und andere psychische Erkrankungen sind große Diskussionsfelder und jeder Beitrag ist wichtig. So auch dieses Buch.
Mir hat es recht gut gefallen und ich würde wieder ein Buch der Autorin lesen :)

Ein Einblick in ihren Kopf

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Anmerkung: Das Buch habe ich aus meiner TBR Jar gezogen :)

Nächstes Buch: Die Straße der Geschichtenerzähler – Kamila Shamsie

3 Stars

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2 Kommentare

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