Book Reviews

Der Windsänger | Rezension

16. Januar 2015,2 Comments
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Im Verlauf ihrer gemeinsamen Reise war er ihr immer mehr wie ein wildes Tier vorgekommen, das ihr nachgelaufen und dabei fast zahmgeworden war. Doch er war kein Tier, sondern ein Mensch wie sie selbst.

Der Windersänger

William Nicholson

Übersetzt von: Stefanie Mierswa

Verlag: dtv

Seiten: 332 | Ausgabe: 2004

ISBN: 978-3423706674

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Der Autor:

William Nicholson wurde 1942 in England geboren und ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Er war unter anderem an den Filmen zu „Gladiator“, „Les Misérables“ und „Mandela“ beteiligt. Seine Aramanth-Trilogie bekam den Nestlé Smarties Book Prize.

Die Story:

Die Menschen von Aramanth leben nach dem Motto immer besser werden zu wollen, legen viele Prüfungen ab und werden nach ihren Leistungen einer Gesellschaftsschicht zugeteilt. Doch die Familie Harth lehnen sich gegen das System auf und die junge Kestrel, ihr Zwillingsbruder Bowman und das Waisenkind Mumpo begeben sich auf eine gefährlich Reise, um ihre Stadt zu verändern

Meine Meinung:

Als ich anfing das Buch zu lesen wusste ich nicht über die Geschichte oder den Autor, ich war also vollkommen unvoreingenommen. Leider hat es mir aber nicht wirklich gut gefallen. Ich glaube, ich war einfach zu alt für diese Geschichte. Sie ist sehr simpel geschrieben und an manchen Stellen, die man hätte ausbauen können, fehlte mir einfach Kontext. Einige Dinge sind vollkommen aus der Luft gegriffen und werden auch nicht weiter erklärt, sondern einfach nur mit einem „die Kinder verstanden das auch nicht“ übergangen. Ich kam nie in die Geschichte rein, wurde nie von der Spannung ergriffen, die es gebraucht hätte um vom Buch begeistert zu sein. Ich glaube es war mir einfach zu wenig komplex und die „mysteriösen“ Elemente des Buches waren mir nicht entsprechend gut dargestellt. Auch konnte ich keinerlei emotionale Verbindung zu den Charakteren aufbauen, ihre Gefühle wirkten nicht real und bei den Stimmungswechseln fehlten mir oft die Begründungen. Außerdem halte ich Mumpo für einen unnützen Charakter. Ja, ich erkenne seine Funktion und weiß warum er in der Geschichte wichtig war. Aber ich fand ihn irgendwie trotzdem unnötig, oder hätte ihn zumindestens anders gestaltet oder ihm alternativ eine ordentliche Charakterentwicklung verpasst. Die gab es jedoch eigentlich bei keinem der Charaktere so richtig.
Da sich das aber in den Folgebänden ändern soll, werde ich die Fortsetzungen trotzdem lesen.

Leider bisher nicht überzeugend

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PS: Das Buch durfte ich mich von meinem Freund ausleihen. :)

Nächstes Buch: Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud

2 Stars

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2 Kommentare

  • Antworten Carina 16. Januar 2015 um 11:01

    Zumindest sieht das Buch hübsch aus ;)

  • Antworten Halb drei bei den Elefanten | Rezension - Tasmetu 18. Februar 2015 um 8:44

    […] Nächstes Buch: Der Windsänger – William Nicholson […]

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