Kolumnen / Autorenleben Lifestyle Projekt 2016

12 Tipps für gute Laune

15. Juni 2014,4 Comments
IMG_2701

Letzten Sommer habe ich mir etwas vorgenommen: Öfter glücklich sein.
Und wie sich herausgestellt hat, ist das gar nicht so einfach. Vor allem wenn man sich, so wie ich, schnell von anderen runterziehen lässt oder schnell genervt ist. Aber es wird besser. Mit jedem Tag, an dem ich nicht der absolut miesen Laune erliege, mache ich einen Schritt in die richtige Richtung. Und deshalb habe ich euch heute 12 Tipps zusammengestellt, wie auch ihr bessere Laune haben könnt. :)

1. Lege dir ein Kaninchen zu
Oder irgenein anderes Haustier, was dich glücklich macht. Tiere lieben dich bedingungslos und die meisten sind auch noch süß anzusehen und flauschig. Mir persönlich hat es immer geholfen mich mit Amina zu beschäftigen, ich konnte gar nicht anders als Lächeln.

2. Umgib dich mit den richtigen Leuten
Und trenn dich von den falschen. Es mag verlockend klingen viele Freunde zu haben, doch das was zählt sind die wenigen, die alles daran setzen, das du glücklich bist und das auch schaffen. Verursacht ein Mensch schlechte Gefühle bei dir, hat er den Platz in deinem Leben nicht verdient.

3. Geh raus
In meinen schlimmsten Momenten half manchmal nur noch ein Spaziergang über die Felder. Und auch im Sommer, wenn ich deutlich mehr Zeit draußen verbringe, ist meine Laune grundsätzlich besser. Sonnenschein, Bewegung, frische Luft, einfach mal nicht-in-einem-Raum/Gebäude-zu-sein hilft ungemein.
Unternehme etwas mit Freunden, am besten etwas was du noch nie zuvor getan hast, geh raus, trau dich.

4. Höre fröhliche Musik
Ich weiß, darauf hat man bei schlechter Laune eigentlich nie Bock. Aber seit ich die ganze aggressive und auch viel traurige Musik von meinem iPod verbannt habe, kann sie mich auch nicht mehr runterziehen und seitdem hatte ich unterwegs eigentlich nie wieder einen Durchhänger.

5. Lass es raus
Oft heißt es ja, man soll sich 5 Minuten zum Weinen/Wütend sein Zeit lassen und es dann begraben. Bullshit. Sowas ist im Büro vielleicht eine gute Idee, aber ansonsten – finde ich – sollte man die ganzen negativen Gefühle rauslassen, bis nichts mehr von ihnen übrig ist. Ob das nun durch herausschreien, weinen, fluchen oder wie auch immer passiert: So lange niemand anderes dabei verletzt wird, sollte man es immer alles rauslassen. Sonst frisst man es in sich hinein und man ist unglücklich.

6. Schreibe.
Oder lese. Dinge aufzuschreiben hilft oft, sich über Dinge klar zu werden und lesen hilft, sich aus der aktuellen Welt in eine andere zu flüchten. Chancen, die man nutzen sollte.
Und mir persönlich hat das Schreiben durch die dunkelsten Jahre geholfen, es war mein Anker.

IMG_4650_2

7. Trenne dich
Und zwar nicht nur, wie in 2. erwähnt, von den falschen Leuten. Sondern auch von Dingen die dich erinnern. Damit meine ich nicht einmal radikal alle Fotos zu löschen, es reicht auch sie gut zu verstecken. Aber räum alles sichtbare weg, schmeiß diverse Sachen weg und miste auch gleich den Rest deines Zimmers (oder deines Lebens) aus. Verändere etwas in deinem Leben. Es befreit ungemein.

8. Gib nicht auf
Egal, was dein Traum ist: Gib ihn NIEMALS auf. Und gib DICH niemals auf. Egal wie tief das Tal ist, was du gerade durchwanderst, irgendwann erklimmst du wieder den Berg. Es mag hart und anstrengend sein, es mag wehtun und auswegslos erscheinen, aber irgendwann geht es wieder bergauf. Irgendwann erfüllt sich dein Traum. Geh nur immer weiter, steh wieder auf und gib vor allem niemals auf.

9. Erinnere dich und lächle
Erinnerungen können schön sein. Sie können aber auch bedrücken, vor allem wenn man mit etwas noch nicht abgeschlossen hat. Und das ist vollkommen okay. Trotzdem sollten man immer wieder prüfen ob man mittlerweile bereit ist der Person / dem eigenen Leben zu verzeihen, warum alles so kam, wie es kam. Stehe jeden Tag auf und lächle – und ja, ich weiß, was für ein harter Kampf das ist. Sowohl das Verzeihen, als auch das Lächeln. Aber du bist stark. Du kannst das. Vielleicht nicht heute, aber wenn du dich nicht an den negativen Erinnerungen festbeißt, schaffst du es.

10. Mach andere glücklich
So simpel es klingt, aber es funktioniert. Wenn du andere dazu bringst, sich besser zu fühlen, fühlt man sich auch selber besser. Ob es nun eine gute Tat am Tag ist (zB eine Spende an einen Bettler) oder der besten Freundin Blumen schenken, oder sich die Probleme von jemandem anhören, oder oder oder. Es gibt so viel, was wir tun können. Immerhin brauchen wir alle jemanden, der uns glücklich machen will. Der uns sagt, dass wir toll sind und uns auch in der dunkelsten Stunde beisteht – ob Fremder oder Freund spielt keine Rolle. Und wenn du so etwas einem anderen Menschen schenkst, machst du dich selbst glücklich.

11. Gönn dir was
Sei es ein leckerer Crêpe, ein Eis, ein fauler Nachmittag, eine Reise, eine neue Handtasche, eine neue DVD, Blumen, wie auch immer. Wenn es dich nicht in den absoluten Ruin stürzt oder dich mit negativen Gefühlen belastet ist es vollkommen ok, sich etwas zu gönnen. Das Leben macht es einem manchmal schon schwer genug, warum es sich selbst noch schwerer machen? Du bist es wert.

12. Sei verrückt
Also nicht Psychopaten-verrückt. Aber spaßig verrückt, bring alle zum Lachen und Lache selbst so oft du kannst. Du trägst gerne grüne Strumpfhosen mit lila Punkten als Stirnband? Dann mach es! Scheiß drauf was andere sagen, mach das was dir gefällt, womit du dich gut fühlst. Auch hier gilt wieder die Regel: So lange du niemanden damit verletzt, ist es absolut ok. Sei du selbst. Lache. Und lass dir von niemandem erzählen, wie du zu sein hast. Denn du bist perfekt so, wie du bist.

 IMG_4602Farben und Blumen sind auch immer eine gute Idee :)

So, das waren jetzt meine Tipps für bessere Laune. Natürlich sind nicht alle jeden Tag machbar und mehr oder weniger schwierig. Allerdings ist vor allem Punkt 8 sehr wichtig. Egal was passiert: Nicht aufgeben.
Und wenn gar nichts mehr hilft, denk einfach an die Pinguine aus dem Film Madagaskar: Lächeln und winken, lächeln und winken.

Das könnte dich auch interessieren

Flirtennachbravo

#Flirtennachbravo | Liebe Mädchen da draußen

14. Juli 2015
IMG_9318

18 Dinge die ich vom Bloggen gelernt habe | Warum einen Blog starten?

14. Oktober 2015
IMG_1064

21 Jahre

2. August 2014

4 Kommentare

  • Antworten Old wise man 15. Juni 2014 um 20:17

    Wenn Du das lebst, dann kann ich nur zustimmend nicken :-) zu Punkt 8 hätte ich noch eine Ergänzung: Lerne an Dich zu glauben! Du hast nicht immer jemanden der Dir beiseite steht. Deshalb muss man lernen sich auch selber zu loben wenn man das Gefühl hat etwas erreicht zu haben.

  • Antworten Lissianna 16. Juni 2014 um 10:42

    Hey, deine Tipps hören sich echt toll an. Ich werde versuchen ein paar davon umzusetzen um öfter glücklich zu sein :) Wie du schon gesagt hast, es ist nicht immer einfach glücklich zu sein.
    Aber man kann es schaffen :-*

    Lg Lara

    • Antworten travellertatzi 16. Juni 2014 um 11:00

      Ich drücke dir die Daumen, das es klappt :) Hab einen schönen Tag :)

  • Antworten Must See: 100 Tips About Life, People and Happiness | Tasmetu 26. August 2014 um 9:18

    […] ganze erinnerte mich an meinen eigenen “12 Tipps für gute Laune” Post, nur war der nicht so […]

  • Verfasse einen Kommentar